Red Hand Day 2019

Red Hand Day 2019 1 C Marion Koch
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„Hände hoch für den Frieden“, „Rote Hände gegen den Einsatz von Waffen“ – so und so ähnlich protestierten die Schülerinnen und Schüler des Thusnelda-Gymnasiums ein Zeichen gegen Kindersoldaten. Für Motto des diesjährigen Red-Hand-Days: „Keine Minderjährigen sollten in Verbindung mit Armeen gebracht werden“ setzte die Klasse 9b mit Unterstützung ihrer Politiklehrerin Frau Koch um.

Sie plädierten dafür, dass weniger Kleinwaffen aus Deutschland in Kriegsgebiete exportiert werden. Da Kleinwaffen leicht handhabbar sind, eignen sie sich besonders gut für Kinderhände. Weltweit gibt es rund 250.000 Kindersoldaten. Die 9b wünschte sich die Minimierung der physischen und psychischen Leiden und die völlige Abschaffung dieses Missbrauchs von Kindern. Statt in den Krieg zu ziehen, sollte es für diese rekrutierten minderjährigen Jungen und Mädchen möglich sein, eine Schule zu besuchen.

Für dieses Projekt erhielt die 9b große Unterstützung aus der Schulgemeinschaft. Rund 600 Red-Hand-abdrücke werden nun an zwei Kölner Bundestagsabgeordnete mit den Wünschen und Forderungen für eine völlige Abschaffung des Missbrauchs dieser Kinder verschickt.

Ein großer Dank gilt allen Teilnehmern für die zahlreiche und verstärkende Unterstützung.

Red Hand Day 2019 1 C Marion Koch
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Text und Fotos: KOH